Freitag, 24. September 2010

Radfahren sollte belohnt werden

Die Städte sind insgesamt nicht fahrradfreundlich. Fahrradfahren wird nicht belohnt, sondern teilweise auch durch die Polizei mit Bussgeld bestraft. Polizei- und andere Macker kreischen aus den Autos frauenfeindlich heraus. Bus und Bahn sind oft keine Alternative, da ab 22.00 Uhr bereits schon nichts mehr fährt. Radfahrer sind durch Bus und Ausfahrer schon auch gefährdet. Bürgermeister selbst fahren ja aus Angst nur mit einem Helm herum. Leuten ohne Einkommen dagegen wird ja nirgendwo ein Helm erstattet. http://www.swex.de/news/detail.php?nr=9737
http://www.news-times.de/bayern-fahrradfahrer-tot-aufgefunden--/de/News/22195542
http://de.nachrichten.yahoo.com/rentner-bestraft-radlerin-auf-gehweg-mit-pr%C3%BCgel-.html

"Der 7. tödliche Verkehrsunfall unter den Radfahrern ereignete sich am vergangenen Sonnabend. Gegen 16.40 Uhr überquerte eine 71-jährige Radfahrerin eine gemeinsame Fußgänger- und Radfahrerfurt über die Seestraße. Im Kartenausschnitt kam sie von Norden und fuhr bei Grün über die Radfahrerquerung, um zum südlich der Seestraße liegenden Eckernförder Platz zu kommen. Was dann passiert, beschreibt die Pressemeldung der Polizei so:

“Ein 27-jähriger „Mazda“-Fahrer befuhr die Seestraße in Richtung Stadtring. In Höhe der Einmündung Seestraße Ecke Nordufer erfasste der Autofahrer die Radlerin. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb die 71-Jährige noch am Unfallort. Zeugen gaben an, dass die Radfahrerin die Ampel bei grün benutzt hätte.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 3163 vom 10.10.2010 - 10:20 Uhr"

Grundsätzlich geht es darum, dass das Ausführen einer Verordnung, wie z.B. der StVO nicht unbedingt immer gerecht ist und schon gar nicht sozial gerecht ist. Es wurde immer wieder angesprochen, dass Menschen aus schlechten Verhältnissen sind, oder in diese unverschuldet hineingerieten, dort wird massiv zugelangt, während andere Kreise, die aber am Versagen der Betroffenen ebenfalls mitbeteiligt sind aus der Verantwortung herausgenommen werden. Das Ziel der Gerechtigkeit wird somit nicht erreicht. "Es gibt keinen, der gerecht ist, auch nicht einen;... Keiner tut Gutes..." (Paulus 3, Vers 10 bis 12).

1 Kommentare:

  1. Liebe Katze,

    es geht doch schließlich nur um Umverteilung von unten nach oben und das umso dreister, je länger man damit durchkommt. Aber auch das wird sich wieder ändern, wenn die Bürger sich in bewegung setzen und Radfahren kann der erste Schritt sein...

    Liebe Grüße Rainer

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